Das außergewöhnliche Lügenmuseum. Projektion Claudia Reh an der Fassade des ehe. Gasthofs Serkowitz.
Das außergewöhnliche Lügenmuseum. Projektion Claudia Reh an der Fassade des ehe. Gasthofs Serkowitz.

Ausstellung unverbesserlich 2014 im Lügenmuseum Serkowitz Radebeul Dresden.
Ausstellung unverbesserlich 2014 im Lügenmuseum Serkowitz Radebeul Dresden.

Ausstellung Poetische Orte im Lügenmuseum.
Ausstellung Poetische Orte im Lügenmuseum.

Das außergewöhnliche Lügenmuseum. Projektion Claudia Reh an der Fassade des ehe. Gasthofs Serkowitz.
Das außergewöhnliche Lügenmuseum. Projektion Claudia Reh an der Fassade des ehe. Gasthofs Serkowitz.

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DAS KULTURZENTRUM RADEBEUL

Das Lügenmuseum ist eine künstlerische Kreation, durchaus vergleichbar mit Dalís Theater-Museum in Figueres oder Tinguelys Museum in Basel. Gewachsen aus Glasnost, Gegenkultur der DDR und Friedlicher Revolution, führt es den Wandel des Museums von der Wunderkammer zum Künstlermuseum vor Augen. 2012 zog es in den leer stehenden Gasthof Serkowitz und bemüht sich seither um die preisgünstige und nachhaltige Instandsetzung des historischen Gebäudes.

 

Der Kunst der Lüge e. V. übernahm die Trägerschaft für zahlreiche nationale und internationale Kunstprojekte: Labylysium Burgplatz Leipzig 2020, Labytopia Kreuzkirche Dresden 2019, Labystan Zionskirche Berlin 2019, WuKaMenta Neumarkt Dresden 2018, 2017 und 2016, Poetische Orte Radebeul 2017, Interieur Underground  Radebeul 2017, Labyrinth Deutsche Einheit Radebeul 2015, ach – die heimat  Radebeul 2015 und unverbesserlich ´89  Radebeul 2014.

Es gibt Werkstätten und Übernachtungsmöglichkeiten, die als Künstlerhaus Radebeul profiliert werden. Ein Ort für bildende Kunst, Labor für künstlerische Prozesse und Formen, die sich globalen Herausforderungen stellen. Zeitgenössische Kunst macht durch ihr unbequemes Dasein Angebote für neue Erfahrungen, die unmittelbar mit unserer Gegenwart zu tun haben.

Reinhard Zabka verantwortet mit seinen Erfahrungen als Künstler, Museumsgestalter und Kurator die künstlerische Ausrichtung. Er konzipierte internationale Künstler-Symposien, Festivals in Asien, Berlin und Brandenburg, Ausstellungen und Sommercamps.

Juliane Vowinckel als Kulturgeografin, Dorota Zabka als Gestalterin, Theresa Dietrich als Bundesfreiwillige kreieren als Künstlerkollektiv pandemietaugliche Kulturereignisse, umsonst und draußen. André Wirsig begleitet als Fotograf die Aktionen.

Vernetzt werden Künstler, die eigene Kunst-Orte betreiben – räumlich begrenzte Lebensräume als künstlerische Biotope –, die angepasste Lebensgemeinschaften beherbergen oder an Symposien und Projekten teilnehmen. Sie zeichnen sich aus durch Dynamik, Wirksamkeit in der Fläche und beherztes Handeln für eine regionale Zivilgesellschaft.

 

Dies alles bildet ein lebendiges Kulturzentrum, ein beliebtes Ausflugsziel, welches weit über Sachsen hinaus, aber ebenso auch wieder zurückstrahlt.