AKTUELL

Es verschickt einen Museumsbesuch als Päckchen mit haptischen Kunstobjekten und dem Zauber des Lügenmuseums direkt nach Hause.

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Die Konstruktionen werden durch erfahrene Künstler*innen und Handwerker*innen gebaut. In den Bau werden sowohl Kindergarten-, Schulgruppen als auch andere interessierte Menschen egal ob einheimisch oder nur kurz in der Gegend mit einbezogen. Nach Fertigung der Grundinstallation wird der Ort genutzt als offene Werkstatt für unterschiedlichste Techniken z.B. um kleine Bambus und Papier Skulpturen gemeinsam mit Jugendlichen anzufertigen, Malerei auf alltäglichen Gegenständen zu praktizieren.

Es entstehen offene Kunstateliers in denen sich unterschiedliche KünstlerInnen über die Schulter schauen lassen und mit den Betrachtern in ein Dialog treten. Nach und nach wird die Installation durch weitere künstlerische und kulturelle Werke, gefertigt durch Kunstschaffende und der Öffentlichkeit wachsen, so dass sich das Bild über die Zeit stetig verändert. Neben Bildenden KünstlerInnen wird auch PerformerInnen Raum (z.B. Wunschbüro, Orakel) zur Bespielung gegeben. Sie treten in einen direkten offensiven Dialog mit Touristen und Einheimischen.

Das Projekt lebt von den zufälligen Begegnungen dem Unerwarteten. So werden vorbeifahrende Radfahrer, vorbei Spazierende und erkundende Kinder magisch angezogen von der zarten und doch imposanten Ausstellungsarchitektur. Die Betrachtenden werden die unterschiedlichsten Dinge in der Installation sehen für die einen wird es ein Luftschloss mit einer Wolkendecke sein andere werden Drachen und Fabelwesen in der Installation entdecken und wieder andere ganz was anderes. Durch das gemeinsame stetige Weiterbauen der Installation wird die Kunsthalle permanent wachsen. Wachsen in ihrer Architektur und wachsen in der zugetragenen Aufmerksamkeit.

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